Google Inc. plant scheinbar Großumzug weg von Kalifornien

Schock: USA mit 180° Richtungswechsel

Bereits seit Jahren verurteilt die US-Regierung China’s Internet-Zensur auf das Schärfste. Im Februar 2006 wurde sogar die Spezialeinheit “Global Internet Freedom Task Force” ins Leben gerufen, die weltweit Maßnahmen zur Internet-Zensur überprüfen sollte. Vor allem sollte diese sich auf die außenpolitischen Aspekte der Meinungsfreiheit im Internet konzentrieren, erklärte damals das US-Außenministerium. Im besonderen stand die Volksrepublik China im Rampenlicht. Die jahrelangen Diskussionen und Reglements führten letztendlich sogar dazu, dass Google sich mit seinem Büro kürzlich ganz aus China zurückzog. Nun erwägt die US-Regierung scheinbar eine Klage gegen China vor der Welthandelsorganisation WTO einzureichen.

Doch nun scheint sich die Lage an der Heimatfront für Google um 180° gedreht zu haben. Denn plötzlich verlautbart eine interne Quelle eine großangelegte Verlagerung des kompletten Hauptsitzes des US Suchmaschinen-Titan Google Inc. nach Teneriffa. Dies sei vor allem darauf zurück zu führen, dass neu geplante US-Mediengesetze der Obama Regierung eine starke Einschränkung des Videoportals YouTube sowie Suchergebnisse der Google Videosuche beinhalten werden, so ein vorliegendes internes Dokument. Schon seit geraumer Zeit beschäftigen sich US-Gerichte und auf Urheberrecht spezialisierte Anwälte mit der Thematik, da mehr und mehr illegale Raubkopien in sog. HD-Qualität über YouTube und Google frei verfügbar wären. Impulsgeber hinter dem Gesetz soll scheinbar aber die US-Musikindustrie sein, die seit vielen Jahren Milliardenverluste zu verzeichnen hat.

Wohl aber auch spielt der Fakt eine Rolle, dass Kalifornien als erstes Bundesland der USA vor dem finanziellen Aus steht. Wie sich nun herausstellte ist die Situation schlimmer als die Griechenlands. Es bestehe sogar die Gefahr einer Ausbreitung auf weitere Staaten. Kalifornien sieht sich mit einem Budgetdefizit von 20 Milliarden Dollar (14,8 Mrd. €) konfrontiert. Deswegen fehle hier auch die Möglichkeit weiter in erforderliche Infrastrukturen im Bereich Strom- und Netzversorgung zu investieren, so heißt es im internen Papier weiter.

Teneriffa hatte erst kürzlich mit der Grundsteinlegung des NAPWACI (Network Access Point West Africa-Canary Islands), der Amerika, die Kanarischen Inseln, Europa aber auch West-Afrika mit einem neuartigen Hochgeschwindigkeitsinternet verbindet, international auf sich aufmerksam gemacht. Scheinbar auch weit bis in die Google-Zentrale hinein. Das interne Papier sagt weiterhin, dass die Grundsteinlegung des NAPWACI im Süden der Insel, auf dem ITER-Gelände, Google einen strategischen Vorteil verschaffen wird. Denn scheinbar unbemerkt hatte Google, wohl über Mittelsmänner und Tochtergesellschaften, rund um das Industriegebiet Granadilla de Abona großflächig Brachflächen, Industriegebäude und ehemalige Plantagen aufgekauft. Auch die hohe Sonnenstundenzahl und starken Winde und die damit verbundene Möglichkeit der Nutzung von Solar- und Windenergie sollen ebenfalls in die Überlegungen mit eingeflossen sein. Ein neues ökologisch orientiertes Serverzentrum, betrieben mit sog. Greenergy, soll in Kürze ebenso entstehen wie der Gebäudekomplex für die rund 20.000 Mitarbeiter. Ebenso sollen auch die extrem niedrigen Lohnkosten und der Steuervorteil durch die ZEC-Zone mitbeeinflussend gewesen sein.

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2 Comments

  1. INFO: Dies ist unsere Aprilscherzmeldung. ;-)

    Posted by Redaktion on 07 April 10 at 10:14
  2. Die Meldung wurde von auch in Englisch gestreut und verschiedentlich aufgegriffen…

    http://www.openpr.com/news/125920/Apparently-Google-Inc-plans-huge-relocation-away-from-California.html

    http://www.tenerife-tattle.com/2010/04/google-inc-moving-to-tenerife-eh/

    For all of you… sorry for that ;-)

    Posted by mr on 07 April 10 at 2:44

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