Made in Germany – Warum deutsche Produkte einfach besser und vor allem gesünder sind

Der Begriff “Made in Germany” wurde bereits 1887 durch die Briten eingeführt; Seinerzeit jedoch mit dem Hintergedanken deutsche Produkte als minderwertig darzustellen. Durch fleißige Arbeit und fachkompetentes Vorgehen hat sich dieser Begriff seither jedoch zu einer echten Marke entwickelt und gilt heute als Garant für Qualität und Zuverlässigkeit.
Deutsche Qualität ist international sehr gefragt, und zwar mehr denn je. Und dies gilt nicht nur für Sportwagen, Sportbekleidung, Bier, Fleisch- und Wurstwaren, sondern auch für Delikatessen und Gemüseprodukte. Vor allem haben hervorragendes Aus- und Weiterbildungssysteme, die Definition von Standarts wie DIN und TÜV-Siegel sowie deren strickte Einhaltung zum Erfolg der “Marke Deutschland” beigetragen. Aber, die ausgezeichnete Qualität hat natürlich ihren Preis. Denn im allgemeinen sind deutsche Produkte natürlich teuer als inländische. Dies zum einen auf Grund der höheren Gehälter, z. B. durch bessere Ausbildungen und höherer Lohn- und Nebenkosten, und natürlich durch Logistikkosten, wie z. B. Transporte, Zölle und Lagerung.

Lebensmittel deutscher Herkunft sind generell geringer belastet als ausländische Produkte

Neben all diesen Fakten zeichnet sich aber ein noch viel hervorstechenderes Merkmal als Wichtig ab, welches gerade für den Einkauf deutscher Lebensmittel spricht – die Verwendung von weniger Dünge- und Unkrautvernichtungsmitteln sowie Pestiziden als in vielen anderen europäischen Ländern. Eine Greenpeace Studie des Jahres 2000 zeigt, daß in 35 Prozent der 45.000 in den EU-Mitgliedsstaaten vorgenommenen Lebensmittelanalysen Pestizidrückstände gefunden wurden. In 4,3 Prozent der Proben wurden sogar die zulässigen Grenzwerte überschritten. Besonders deutlich wird dieses Ergebnis zum Beispiel bei der Deutschen liebster Frucht – der Erdbeere. Leider hat sie in Deutschland jedoch nur zwischen Mai und August Saison, weshalb sie im sonnigen Süden der EU als Exportware angebaut wird. In Andalusien (Spanien) z. B. werden in riesigen Monokulturen und unter dem immensen Einsatz von Dünger und Wasser auf kargen Böden 95 Prozent der spanischen Jahreserntemenge produziert.
Laut einer Pressemitteilung des Informationszentrums für die Landwirtschaft – Proplanta Deutschland bestätigt das jüngste deutsche Pflanzenschutz-Monitoring (2010) Verbrauchern und Erzeugern Sicherheit der deutschen Erzeugnisse. “Deutsches Gemüse ist sicher”, ist dort zu lesen, denn eine Reihe von amtlichen und privatwirtschaftlichen Untersuchungen von Obst und Gemüse bescheinige deutschem Obst und Gemüse eine gute und besondere Qualität, so die Pressemitteilung weiter. Gerade was Rückstände von Pflanzenschutzmitteln betrifft, wurde beim Verbraucherschutz erheblicher Fortschritt geleistet, stellte der Proplanta Vorsitzende Gerhard Schulz fest. Das deutsche Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL) gab kürzlich im Zusammenhang mit der nationalen Berichterstattung bekannt, dass in deutschen Lebensmitteln immer weniger Rückstände von Pflanzenschutzmitteln festgestellt werden. Dabei wurde betont, dass Lebensmittel deutscher Herkunft generell geringer belastet sind als ausländische Produkte. Gleiches gelte auch für Fleisch- und Wurstprodukte, so die Deutsche Gesellschaft für Ernährung e.V. (DGE). Im Besonderen würden durch Veterenär- und Zollämter strenge Kontrollen wie Genusstauglichkeitsbescheinigung, Tierschutztransportverordnung, Vermerk über die tierschutzgerechte Tötung und Tiergesundheitsbescheinigung durchgeführt.

Qualität und Sicherheit gewährleistet durch stetige Kontrollen

Nicht umsonst also erfreuen sich neben technischen Made in Germany-Marken und Produkten z.B. von Porsche (Stuttgart), Miele (Gütersloh) oder Adidas (Herzogenaurach) auch Lebensmittelprodukte von Erdinger Weißbier (Erding), Haribo (Bonn) oder Gugel Wurst- und Fleischwaren (Grafenwöhr) internationaler Beliebtheit. Und dies nicht nur bei deutschen Auswanderern sondern auch mehr und mehr bei Einheimischen. Denn gerade in Deutschland sorgen viele Kontrollinstanzen dafür, dass nur Lebensmittel in den Handel gelangen die so gering wie möglich belastet sind. Wohl auch deshalb boomen international deutsche Lebensmittel Ex- und Importunternehmen weltweit. Auf den Kanarischen Inseln bieten zum Beispiel die Import- und Handelsunternehmen Maria Drexler S.A. (Tacoronte), Cash & Carry (Tacoronte), SM 2000 (Puerto de la Cruz) sowie seit neuestem auch der Discounter Lidl überwiegend deutsche Produkte an. Made in Germany ist also nicht nur qualitativ hochwertiger sondern vorallem gesünder als Vergleichsprodukte anderer Supermarktketten.

Quellen: DGEinfo, Proplanta, Welt Online, Greenpeace.de

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4 Comments

  1. Also ich finde das ist ein sehr gut recherchierter, übersichtlich geschriebener und gut verständlicher Artikel. Und den kanarischen Bezug im letzten Absatz finde ich geschickt integriert… ;)

    Liebe Grüsse von einem treuen Leser aus Deutschland! :)

    Posted by Raffomat on 13 März 10 at 5:52
  2. Na super!

    Posted by Gebäudereinigung Hamburg on 20 April 10 at 1:10
  3. :-)

    Posted by mr on 21 April 10 at 9:24
  4. wow

    Posted by mathieu on 14 Mai 10 at 9:27

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